Workshop zum Thema Bewerbung und Assessment Center

Laut neuen Lehrplan Plus trägt der Deutschunterricht maßgeblich zur beruflichen Orientierung bei, indem er die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Berufswahl unterstützt.

Aus diesem Grund fand für die SchülerInnen der Klasse F11Wb am 15.7. ein Workshop zum Thema Bewerbung und Assessment Center unter der Leitung von Frau Marton (AOK) statt. Da Frau Marton vor einigen Jahren selbst Schülerin an unserer Schule war, konnte sie aus erster Hand von den Möglichkeiten, die sich den SchülerInnen nach Abschluss der Fachoberschule bieten, berichten.

Da die Bewerbungsmappe als Schlüssel zu Assessment Center bzw. Vorstellungsgespräch dient, wurde die Klasse zu Beginn auf typische Fehler beim Verfassen einer Bewerbung und eines Lebenslaufs aufmerksam gemacht. Frau Marton plauderte aus dem Nähkästchen, teilte ihre Erfahrungen und gab den SchülerInnen Tipps zu passenden Formulierungen sowie richtigem Verhalten bei Telefongesprächen mit potenziellen Arbeitgebern.

Wenn die Bewerbungsunterlagen einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben, folgt bei vielen Firmen eine Einladung zum Assessment Center. Zunächst gab Frau Marton einen kurzen Überblick zum Ablauf des Assessment Centers, bevor dann verschiedene Formen einer Vorstellungsrunde erprobt wurden. Hierfür wurden einige SchülerInnen ausgewählt und mit möglichen Aufgaben konfrontiert. Beispielsweise sollte sich ein Schüler eine Minute lang vorstellen, was zunächst einfach klingt, sich in der Praxis jedoch als Herausforderung darstellte. Eine weitere Variante stellt das Malen des Lebenslaufs dar, wodurch sich Firmen Antworten auf versteckte heikle Fragen sowie Informationen zur Persönlichkeit eines Bewerbers erhoffen.

So wurde schnell klar, dass sich Bewerber bei jeder einzelnen Aufgabe fragen müssen, was der Arbeitgeber mit dieser bezwecken möchte.

Anschließend füllte die Klasse in Einzelarbeit einen typischen Einstellungstest aus, der Aufgaben zum Allgemeinwissen, Mathematik, Sprachverständnis, Fremdsprachen sowie Konzentration und Gedächtnis beinhaltete. Durch die kniffligen Aufgaben und den hohen Zeitdruck gerieten die SchülerInnen etwas ins Schwitzen, konnten so jedoch einen guten Einblick in die Anforderungen eines Einstellungstests erhalten.

Nach einem informativen und anstrengenden Vormittag ist die Klasse nun für die Bewerbungsphase gerüstet und kann auf viele Tipps und Tricks von Frau Marton zurückgreifen.

 

A. Böhner

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Bester Bayerns – schon wieder

Schon wieder Bester Bayerns, und dabei absolut entspannt: Der Betzensteiner Thomas Redwig (23) hat jetzt an der Beruflichen Oberschule Bayreuth ein Traum-Abi hingelegt – Hochschulreife mit der Note 0,77 in der Fachrichtung Technik. Noch einmal besser als sein Fachabitur im vergangenen Jahr. Foto: Eric Waha

Nach dem Fachabitur legt Thomas Redwig noch eine Schippe drauf: Beste fachgebundene Hochschulreife

Bayreuth
Von Eric Waha

Streber? Nein. Ganz und gar nicht. Für sein Abitur an der Fachoberschule Bayreuth hat Thomas Redwig vergleichsweise wenig machen müssen, sagt er im Gespräch mit dem Kurier am Montagvormittag. Das Ergebnis ist herausragend: Nachdem er im vergangenen Jahr schon der beste Fachabiturient war, hat er jetzt in der 13. Jahrgangsstufe noch einmal nachgebessert. Bayernweit beste Hochschulreife im Fachbereich Technik. Mit einer Fabelnote von 0,77.

Thomas Redwig (23), der aus Betzenstein stammt, macht einen tiefenentspannten Eindruck. Jeans, schwarzes T-Shirt, strahlendes Lächeln. „Ich glaub’, ich lass’ es jetzt erst mal ein bisschen schleifen“, sagt er. In Nordrhein-Westfalen war er schon nach dem Abi, jetzt geht es „mit der Freundin nach Österreich“ in den Urlaub, bevor er dann im Oktober in Erlangen zu studieren beginnen will. „Elektrotechnik“, sagt der Betzensteiner, der die Schulleitung der Beruflichen Oberschule (FOSBOS) in Bayreuth zum zweiten Mal mit seinen herausragenden Leistungen in Begeisterung versetzt. „14 Punkte wäre die Note 1,0. Thomas hat in nicht wenigen Fächern 15 Punkte und kommt so auf einen Schnitt von 0,77“, sagt Reinhard Schuberth, der ein Abi mit 1,0 an der Fachoberschule schon „extrem selten“ nennt. Einen Schüler wie Redwig habe er in seiner Schullaufbahn ohnehin noch nicht erlebt, sagt Schuberth.

Die schwachen Fächer Redwigs – wenn man davon überhaupt reden möchte – sind „Geschichte und Sozialkunde, Deutsch und Physik mit jeweils 14 Punkten“, sagt Redwig. „Wobei er in der Abschlussprüfung 99 von 100 Punkten in Physik geschrieben hat“, wie sich Schuberth beeilt zu betonen. Seine Lernmethode, die Redwig dem Kurier im vergangenen Jahr verraten hat, hat sich nicht verändert: Thomas Redwig gibt anderen Schülern Nachhilfe, nennt das selber „Learning by teaching“. Der Unterschied zum vergangenen Jahr: „Ich hab’ halt noch ein bisschen mehr Nachhilfe gegeben.“ Aber: „Sonst habe ich eigentlich für die Schule nichts weiter machen müssen.“ Andere dafür müssten sich „so plagen. Mich eingeschlossen. Vor allem in den Sprachen“, sagt Schuberth.

So leicht Thomas Redwig die Schule jetzt fällt, so heftig war der Einschnitt: Denn die elfte Klasse hat der heute 23-Jährige, der bis zu dem Zeitpunkt das Gymnasium Pegnitz besucht, noch angefangen, dann wurde er schwer krank und kann drei Jahre lang gar nicht in die Schule. „Ich dachte damals schon, das war es für mich mit Schule“, sagt er heute. Zumal er, als er wieder gesund ist, zu alt ist fürs Gymnasium. Durch seine Freundin erfährt er von der Fachoberschule (FOS) und den Möglichkeiten in Bayreuth. Sie meldet sich – von der Mittelschule kommend – an. Er meldet sich zeitgleich an.

Gut gefällt ihm die Berufsorientierung

Die FOS habe ihm sehr gut gefallen, sagt der Super-Schüler, „vor allem der berufsorientierte Teil. Das hat mich am Gymnasium so gestört, dass man da einfach reingeschmissen wird“ – und keine Vorbereitung auf Beruf oder Studium stattfinde. Die FOS sei für ihn mehr als nur eine Alternative: „Ich war persönlich überrascht.“

Gerade in Mathematik – in Redwigs Fachbereich Technik – sei die Vorbereitung deutlich intensiver als im Gymnasium, wirft die stellvertretende Schulleiterin Ursula Beer ein. Redwig grinst und sagt: „Das Mathe-Abi, wegen dem es eine Petition gegeben hat, haben wir mal gerechnet. Wir mussten fast lachen, so einfach war das. Das waren doch alles nur Standard-Aufgaben.“

Zweimal bayernweit bestes Abi, „und vor allem zweimal die gleiche Person“ sei höchst außergewöhnlich, sagt Schuberth. Wie gut Thomas Redwig ist, zeigt der Abstand zum Nächstbesten: der bekommt am Montagabend bei der großen Verabschiedung der Schule in der Oberfrankenhalle sein Zeugnis mit einem sehr guten Schnitt von 1,23 überreicht. „Ein Schnitt unter 1,0 ist eine Ausnahmeerscheinung in jeder Hinsicht.“ Zum Schluss hin, sagt Redwig auf Nachfrage unserer Zeitung, habe er es „nicht nur fließen lassen, da war dann schon auch Ehrgeiz dabei, wenn zum Beispiel in Physik man nur 14 oder gar 13 Punkte hatte. Da war mir klar, dass es das nächste Mal wieder besser werden muss.“

Auf die kommenden Monate der Auszeit freut sich Thomas Redwig. Nicht zuletzt aus diesem Grund: „Ich weiß: So entspannt wird meine Zeit nie wieder im Leben sein.“

Quelle:
Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 9. Juli 2019, Seite 9

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Abitur mal 316

Das Bild zeigt die Schüler, ihre Eltern und die Lehrer der Schule. wah/Foto: Ralf Münch

Die mit Abstand größte Abiturfeier in Bayreuth hat alle Jahre wieder: die Berufliche Oberschule (BOS) und Fachoberschule (FOS) Bayreuth.

In diesem Jahr waren es zwar etwas weniger Abiturienten als im vergangenen Jahr, aber um 316 Abiturzeugnisse aushändigen zu können, braucht es normalerweise mindestens drei Bayreuther Gymnasien. Wie die stellvertretende Schulleiterin, Ursula Beer, dem Kurier mitteilt, haben am Montagabend bei der großen Verabschiedung 244 Absolventen das Zeugnis für die allgemeine Fachhochschulreife ausgehändigt bekommen. 24 Schüler haben die fachgebundene Hochschulreife gemeistert und 48 junge Frauen und Männer plus ein externer Bewerber hätten die allgemeine Hochschulreife erworben.

Unangefochten bester Absolvent war – in dem Jahr zum zweiten Mal in Folge – Thomas Redwig, der Bayerns beste fachgebundene Hochschulreife gemacht hat (der Kurier berichtete).

Quelle:
Nordbayerischer Kurier vom Mittwoch, 10. Juli 2019, Seite 11

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fpA 2019 in Italien

Auch dieses Jahr bietet die Fachoberschule Bayreuth ihren Schülern und Schülerinnen der 11. Klasse die Möglichkeit an, einen Ausbildungsblock ihrer fachpraktischen Ausbildung (fpA) im Ausland zu absolvieren.

Vom 29. April bis 18. Mai 2019 sind wieder einige Schüler zusammen mit ihren fpA-Betreuern Susanne Schütz und Elmar Schmid in Triest (Italien) unterwegs.

Was Sie dabei so alles erleben, finden Sie hier.

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Aktionstag zur Deutschen Knochemarkspenderdatei an der Beruflichen Oberschule

Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) war gestern Thema eines Aktionstages an der Beruflichen Oberschule Bayreuth.

Nachdem die Schüler über Blutkrebs (Leukämie) und Stammzellspende informiert worden waren, registrierten sich die etwa 260 Schüler der zwölften Klassen der Fachoberschule. Dies geschah mit Wangenabstrichen, die von den elften Klassen der Ausbildungsrichtung Gesundheit vorgenommen wurden. In diesen Klassen hatten in diesem Schuljahr bereits ein Pflegekurs und ein Erste-Hilfe-Kurs stattgefunden, sodass alle hygienischen Grundsätze im Umgang mit Untersuchungsmaterialien in der Praxis bekannt waren.

Den DKMS-Besuch nutzte die Schülermitverantwortung zur Übergabe einer Spende, dem Erlös der Weihnachtsfeier, an die DKMS.

Unser Foto zeigt (von links) Anja Kübrich, Carolin Pappstein, Dana Knarr, Nicolas Guggenberger, Alexandra Küfner, André Bachmann, Vanessa Sachs, Michael Berr, Matthias Epping, Mike Giptner, Michael Gerlich und Reinhard Schuberth.

Quelle: Nordbayerischer Kurier vom 15.03.2019

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Wettbewerb „Jugend debattiert“ 2019

Der Regionalentscheid des Wettbewerbs „Jugend debattiert" fand auch dieses Schuljahr am Johann-Philipp-von-Schönborn-Gymnasium in Münnerstadt statt.

Für unsere Schule traten in den Vorrunden Sonja Joschko (F12Gb) und Miguel Hensch (F13GhG) an zu den Themen: „Sollen mehr fremdsprachige Filme ohne deutschsprachige Synchronisation gezeigt werden?“, „Sollen Kommunen für Gärten, Grünflächen und Gewerbegebiete eine biodiversitätsfreundliche Gestaltung vorschreiben?“, als Nachrückerin stand Charlotte Göpfert (F13GhG) bereit.

Großartig vertraten sie ihre Positionen.

Die Bewertung der Leistungen in den Debatten nehmen neben den Lehrkräften Schülerinnen und Schüler vor. Juroren der FOSBOS Bayreuth waren Katrin Jautze (B12TGh) und Manuel Malter (B13W), als Ersatz war Alisia Fischer (F13GhG) mit von der Partie.

Die Debatten-Themen sind bundeseinheitlich vorgegeben und erst zehn Tage vor dem Wettbewerb erfahren die Teilnehmer die Fragestellungen. Doch ihnen wird nicht mitgeteilt, auf welcher Seite sie im Wettbewerb stehen, sie müssen also zu allen Fragen die Pro- und Contra-Seite vorbereiten.

Unsere Vertreter (sowohl Debattanten als auch Juroren) bereiteten sich daher gemeinsam über mehrere Tage und sogar Nächte auf die drei Streitfragen vor. Dieses Engagement verdient großen Respekt!

Leider schafften es unsere Debattanten nicht in das Finale. Dennoch meinte Miguel, der in einer Debatte mit drei der späteren Finalisten konkurrierte: „Es war geil, hat Spaß gemacht!“ Eine Schülerin der FOSBOS Bayreuth stand dann aber doch noch auf der Bühne, Katrin Jautze, als Jurorin der Finaldebatte der Sekundarstufe I. Gemeinsam mit Lehrkräften und Schulleitern gab sie den jungen Finalisten Rückmeldung in der voll besetzten Aula.

Die Finaldebatte der Sekundarstufe II (Klassen 10-13) auf höchstem Niveau befasste sich mit dem Thema: „Sollen Bürger per Losverfahren zur Mitarbeit im Gemeinderat verpflichtet werden?“.

Ein großes Dankeschön geht an die Regionalkoordinatorin Frau Wagner-Hack und ihr Organisationsteam vor Ort, an alle aktiven Teilnehmer, an alle Schülerinnen und Schüler, die zur Unterstützung mitgereist sind und den Förderverein, der auch dieses Mal die Kosten für die Fahrt übernommen hat.

Sichtlich erschöpft aber sehr zufrieden traten wir abends nach einem tollen Wettbewerb den Heimweg an.

 

Friederike Eckel

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Sonderpreis der Stiftung "Jugend forscht"

Am 22. Februar fand der Wettbewerb „Jugend forscht“ in der Hochschule Hof statt.

Unter dem Motto „FRAG NICHT MICH- FRAG DICH“ begann die 18. Wettbewerbsrunde in Oberfranken.

81 Schüler präsentierten ihre Projekte, insgesamt 52 Arbeiten aus sieben Fachbereichen: Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Geo- und Raumwissenschaften, Physik, Technik und Arbeitswelt. Während des Wettbewerbs mussten die Teilnehmer die Jury von ihren Forschungsarbeiten überzeugen, diese bewerteten unter anderem Kriterien wie Originalität, Methodik und Sorgfalt. Die Jungforscher erklärten den vielen Besuchern begeistert ihre Projekte und überzeugten durch ihre fachlichen Kenntnisse.

Für die Staatliche Berufsoberschule Bayreuth trat die Schülerin Mirjam Mytzka (F13GhG) mit dem Thema „Nachweis von Antibiotika in der Milch mit Hilfe des Brillantschwarz-Reduktionstests“ im Fachgebiet Biologie an. Mit diesem Beitrag konnte sie die Jury überzeugen und den Sonderpreis der Stiftung Jugend forscht e.V. gewinnen.

Anja Kübrich, Barbara Geißler

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Recycling und Upcycling an der Beruflichen Oberschule Bayreuth

Unsere Lebens- und Konsumgewohnheiten bieten (...) ein nicht zu unterschätzendes Potenzial für den Klimaschutz.

Unter diesem Kredo haben Schüler und Schülerinnen der Beruflichen Oberschule sich Gedanken gemacht, wie Umwelt- und Klimaschutz bei jedem selber anfängt.

Einzelheiten zu diesem Projekt finden Sie hier.

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Vernissage an der FOSBOS Bayreuth: Me, Myself and Art

Mit einer gut besuchten Auftaktveranstaltung wurde an der Schule am 04.10.18 die Vernissage „Me, Myself and Art“ eröffnet.

Diese als eigenständiges Schülerprojekt gestaltete Ausstellung zeigt die Exponate der Schülerinnen und Schüler der 11 Jahrgangsstufe der Ausbildungsrichtung Gestaltung.

Die Ausstellung ist für das Publikum zu den üblichen Öffnungszeiten der Schule zu besichtigen bis zum 25.10.18.

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30 iPads für die Gestalter

Die Ausbildungsrichtung Gestaltung ist kreativ, das gehört zur Grundausstattung.

Sie ist aber auch bei der Digitalisierung ganz vorne mit dabei. Unsere Schülerinnen und Schüler in diesem Zweig können nun noch praxisgerechter ausgebildet werden. Es stehen ihnen 30 iPADs im Unterricht zur Verfügung. Mit Ihnen kann, dank Stifteingabe, nicht nur gezeichnet, sondern auch fotografiert, gefilmt, Videos geschnitten u.v.m. werden.

Digitale Kompetenzen im Kreativbereich werden so bereits ab der 11. Klasse entwickelt.

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Wichtige Infos

HILFSANGEBOTE BEI PSYCHISCHEN PROBLEMEN

Sie suchen Hilfe bei psychischen Beeinträchtigungen und Krisen (z.B....

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Anmeldung für das Schuljahr 2020/2021

Die Anmeldung für das Schuljahr 2020/2021 findet im Zeitraum...

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