Erasmus+

Schüleraustausch mit Schulen aus ganz Europa

Erasmus+ Gruppenmobilität nach Volos (Griechenland) 

Im Rahmen der Erasmus+ Mobilität zum Thema Towards a sustainable world sind 10 Schülerinnen und Schüler aus den 12. Jahrgangsstufen gemeinsam mit Frau Hofmann und Frau Geißler nach Volos in Griechenland geflogen. Dort trafen wir uns mit Schülergruppen aus Porto (Portugal) und Volos (Griechenland) vom 24. bis 31. Januar 2026, um an unserem Projekt zu arbeiten und Einblicke in das Leben der Austauschpartner und ihren Schulalltag zu gewinnen. 

Tag 1 – 24.01.2026
Am 24. Januar 2026 begann unsere Erasmus+ Mobilität mit der Abreise am Flughafen Nürnberg nach Griechenland. Am späten Abend erreichten wir die Stadt Thessaloniki. Nach einer kurzen, aber aufregenden Busfahrt durch die Stadt, bei der wir bereits erste Eindrücke sammeln und unseren griechischen Grundwortschatz erweitern konnten, kamen wir gegen Mitternacht in unserem Hotel an. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, ließen wir den Tag mit einem kurzen nächtlichen Spaziergang zum Meer ausklingen. 

Tag 2 – 25.01.2026
Am nächsten Morgen starteten wir frisch gestärkt nach dem Frühstück unsere Weiterreise nach Volos. Trotz der dreistündigen Busfahrt freuten wir uns auf unser Ziel und die bevorstehenden Tage. Am Nachmittag kamen wir schließlich in Volos an, wo wir herzlich von unseren Gastfamilien empfangen wurden. Dort verabredeten sich die Griechen sofort mit uns im Café Zymaroulis und wir verbrachten den ersten Abend gemeinsam, so dass wir unsere Gastfamilien und die Gruppe besser kennen lernen konnten. 

Tag 3 – 26.01.2026
Der Tag begann mit einem gemeinsamen Treffen in einem Theater, das kurzerhand zu unserer Bühne wurde. Wir präsentierten unsere Schulen, Heimatorte und tauschten uns mit unseren griechischen sowie portugiesischen Partnern über diverse Aspekte des Themas Nachhaltigkeit aus. Im Anschluss fuhren wir zur griechischen Partnerschule Geniko Lykeio Agria und wurden dort durchs Haus geführt. Trotz des regnerischen Wetters war die Stimmung sehr positiv, unter anderem, weil wir sofort alle bei Kennenlernspielen mitmachen durften. Besonders interessant war es, das Schulsystem eines anderen Landes kennenzulernen und Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten zu entdecken. Am Nachmittag kehrten wir zu unseren Gastfamilien zurück. Den Abend verbrachten wir gemeinsam in einem Jugendraum und spielten dort Billiard. 

Tag 4 – 27.01.2026
An diesem Tag fuhren wir morgens zu den beeindruckenden Felsformationen von Meteora. Vor der Ankunft besuchten wir zunächst ein Museum in Kalambaka, in dem wir durch eine 3D-Präsentation mehr über die Entstehung und Geschichte der Region erfuhren, die geologisch sehr bemerkenswert ist. Anschließend setzten wir die Reise fort und erkundeten das Kloster von Varlaam, eines der bekanntesten Klöster der Gegend hoch exponiert auf einem Felsen. Die besondere Lage und die christlich-orthodoxe Architektur hinterließen einen bleibenden Eindruck. Danach ging es weiter nach Trikala, wo wir zu Mittag aßen und die Stadt besichtigten. Am Abend kehrten wir nach Volos zurück, begleiteten die Griechen zum Fußballtraining und ließen den Tag in unserem Café ausklingen. 

Tag 5 – 28.01.2026
Der fünfte Tag stand ganz im Zeichen von Natur und regionalen Ökosystemen. Wir machten einen Ausflug zum ursprünglich künstliche angelegten Karla See, wo wir professionell Vögel beobachten konnten und die ruhige Atmosphäre der Natur genossen. Uns wurde auch eindrücklich verständlich gemacht, welche Rolle Binnengewässer bei der Prävention von Überflutungen spielen. Anschließend besichtigten wir die Kirche des Heiligen Nikolaos, wo uns ein orthodoxer Priester Einblicke in seinen Glauben gab. Im Anschluss verbrachten wir bei einer geführten Tour Zeit in einem Umweltmuseum in Kanalia, in dem wir mehr über die Flora und Fauna der Region erfuhren. Während der Busfahrten konnten wir viele schöne Aussichten auf die Landschaft sammeln und zum Mittagessen probierten wir typische lokale Gerichte wie Souvlaki und Kalamari. Am Abend zurück in Volos verbrachten wir wieder Zeit gemeinsam als Gruppe. 

Tag 6 – 29.01.2026
Am sechsten Tag besuchten wir die Universität von Thessalien in Volos. Dort erhielten wir einen Vortrag über Landschaftsplanung sowie die Beziehung zwischen Mensch und Natur, was uns neue Perspektiven auf nachhaltige Entwicklung eröffnete. Im Anschluss fuhren wir in das hoch gelegene Bergdorf Makrynitsa, das für seine atemberaubende Aussicht auf Volos bekannt ist. Am Abend fand ein gemeinsames Abschiedsessen statt, bei dem wir auch unsere Mobilitätszertifikate erhielten. Bei lautstarker traditioneller Musik, Tanz und gutem griechischen Essen verbrachten wir einen schönen Abend, doch mussten uns auch bereits von unseren portugiesischen Partnern verabschieden, da diese am Folgetag schon etwas früher abreisen sollten. 

Tag 7 – 30.01.2026
Sehr früh am Morgen machten wir uns auf den Weg in die Hauptstadt Athen. Nach einer mehrstündigen Busfahrt erreichten wir die Millionenstadt und besuchten zunächst das Akropolis Museum. Danach stiegen wir auf den Hügel zur berühmten Akropolis selbst hinau , was für viele ein einmaliges Erlebnis war. Im Anschluss hatten wir kurz Zeit, die Innenstadt selbst zu erkunden und uns in das Chaos der überaus lebendigen Stadt zu stürzen. Am Nachmittag verabschiedeten wir uns von unseren portugiesischen Austauschpartnern, die von dort aus in ihre Heimat zurückflogen. So traten wir in reduzierter Zahl die Rückreise nach Volos an, welches wir am Abend doch erschöpft erreichten. 

Tag 8 – 31.01.2026
Am letzten Tag hieß es die letzten Sachen packen und Abschied nehmen von unseren Gastfamilien und den neu gewonnenen Freunden. Mit dem Fernbus fuhren wir zurück nach Thessaloniki, wo wir noch etwas Zeit hatten, durch die Innenstadt zu spazieren. Ein besonderes Highlight war eine Bootsfahrt auf der Black Pearl bei Sonnenuntergang mit fast echten Piraten, bei der wir die Stadt vom Wasser aus sehen konnten. Am Abend aßen wir gemeinsam in einem Restaurant und bestellten viele verschiedene kleine Gerichte (meze), die wir alle teilten, bevor wir am Flughafen unseren Rückflug nach Deutschland antraten. Dort wurden wir von winterlichen Temperaturen und Massen an Schnee empfangen, die wir in Griechenland nur wenig vermisst hatten. 

Fazit
Die Erasmus+ Mobilität nach Griechenland war eine sehr bereichernde und unvergessliche Erfahrung. Neben der Verbesserung unserer Englischkenntnisse konnten wir viele neue kulturelle Eindrücke gewinnen und wertvolle internationale Freundschaften schließen. Besonders die Gastfreundschaft unserer griechischen Partner und ihrer Familien hat uns beeindruckt. Der Austausch hat uns nicht nur fachlich, sondern auch persönlich weitergebracht und unseren Blick auf Europa und andere Kulturen erweitert. Wir sind sehr dankbar für diese Möglichkeit und hoffen, dass die kommenden Jahrgänge an einem ähnlichen Projekt teilnehmen können. 

Die Teilnehmenden aus den Klassen F12Ta, F12STb und F12GGhb 

Ansprechpartnerin

Franziska Hofmann

hofmann.franziska@schule.fosbos-bayreuth.de

Erasmus+ Gruppenmobilität nach El Masnou (Spanien) 

Im Rahmen des Erasmus+-Projekts Towards a Sustainable World hatten sieben Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Frau Geißler und Frau Hofmann die besondere Gelegenheit vom 30. November bis 6. Dezember 2025 an einem internationalen Projekttreffen im katalanischen El Masnou, Spanien, teilzunehmen. Gemeinsam mit unseren Austauschpartnern wie auch Schülergruppen aus Portugal, Griechenland und Italien erhielten wir wertvolle Einblicke in den schulischen Alltag vor Ort und den Alltag der Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule IES Maremar. 

Sonntag, 30.11.2025: Anreise und Empfang 

Unsere Reise begann am Sonntagmorgen am Flughafen in München, von wo aus uns ein Direktflug in die katalanische Hauptstadt Barcelona brachte. Bereits am Hauptbahnhof der Metropole erwartete uns die erste – durchaus lehrreiche – Erfahrung: Frau Hofmanns Warnung vor Langfingern (= Taschendieben) erwies sich mehr als berechtigt und so entkamen wir den ersten Versuchen geübter Diebe nur knapp. In El Masnou angekommen wurden wir herzlich von unseren Gastfamilien sowie den organisierenden Lehrkräften empfangen. Der erste Tag klang mit einem gemütlichen Abendessen und dem Besuch eines regionalen Fußballspiels aus, bei dem wir unsere Austauschpartner kennen lernen und erste Eindrücke sammeln konnten. 

Montag, 01.12.2025: Offizielle Begrüßung und Stadtführung 

Am Montag begann das offizielle Programm mit einer Begrüßung durch die Erasmus-Koordinatoren in der Partnerschule, von deren Terrasse man sogar bis zum Meer blicken konnte. Nach einer Führung durch das Schulgebäude nahmen wir an einem Team-Building-Workshop in der Turnhalle teil, der das gegenseitige Kennenlernen förderte. Am Nachmittag erkundeten wir El Masnou im Rahmen einer spannenden Stadtführung und erfuhren dabei nicht nur etwas über die Geschichte des Ortes, sondern auch lokale Traditionen und katalanische Weihnachtstraditionen. Die Freizeit am Nachmittag nutzen die meisten für einen Abstecher ins benachbarte Badalona. 

Dienstag, 02.12.2025: Nachhaltigkeit und Workshops 

Der Dienstag stand ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Im Hafen von El Masnou nahmen wir an einem Workshop der Organisation OceanEcostructures teil, der die Bedeutung des Hafens für die Region sowie aktuelle Herausforderungen im Umwelt- und Klimaschutz thematisierte und uns deren wissenschaftliche Arbeit näherbrachte. Anschließend wurden wir im Rathaus vom Bürgermeister und seinem Team empfangen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen folgte ein Besuch der Stadtbliothek, wo wir uns in einem weiteren Workshop mit den Mülltrennungssystemen verschiedener Länder auseinandersetzen und gemeinsam an Verbesserungsvorschlägen bestehender Konzepte feilten. 

Mittwoch, 03.12.2025: Barcelona  

Am Mittwoch tauchten wir in die kulturelle Vielfalt Barcelonas ein. Besonders beeindruckt waren wir von der Architektur und dem internationalen Flair der Großstadt. Zunächst erkundeten wir das Gotische Viertel und die Ramblas bei einer kulturellen Schnitzeljagd. Das Mitagessen musste natürlich typisch spanisch erfolgen (tapas) und im Anschluss nutzten wir einen Hop-on-Hop-off-Bus, um in bester touristischer Manier weitere Sehenswürdigkeiten bequem zu entdecken. Besonders der Ausblick vom Stadtberg Montjüic brachte uns ins Staunen und führte uns eindrucksvoll die Ausmaße Barcelonas und seiner Vororte vor Augen. 

Donnerstag, 04.12.2025: Beach Cleaning und die Auswirkungen unseres Konsums 

Der Donnerstag begann mit einem Strandreinigungsprojekt im nahegelegenen Matarò, welches von regionalen Experten der ONG BeOcean angeleitet wurde. Diese Aktion machte uns eindrucksvoll bewusst, wie wichtig aktiver Umweltschutz ist und wie sehr unser eigenes Konsumverhalten dazu beiträgt. Schon kleine Dinge in unserem alltäglichen Verhalten können einen großen Unterschied machen, wenn man z.B. keine Kosmetikabfälle (Ohrstäbchen, Wattepads etc.) in der Toilette entsorgt. Die Auswirkungen dieses Verhaltens u.a. auf Abwassersysteme und Kläranlagen sind enorm – ein Punkt, über den sich die Wenigsten von uns im Vorfeld viele Gedanken gemacht hätten. Im Anschluss besuchten wir eines der modernsten Heizkraftwerke der Region, das Tub Verd in Matarò, wo wir einen fachkundigen Blick hinter die Kulissen werfen durften. Den Tag ließen wir bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.  

Freitag, 05.12.2025: Kunst und Kultur 

Am Freitagvormittag besichtigten wir die Sagrada Família, eines der bekanntesten Wahrzeichen Barcelonas. Bei einer Führung erhielten wir spannende Einblicke in die Geschichte, Architektur und Symbolik der Basilika. In internationalen Gruppen tauschten wir uns über die vielseitigen Details des Bauwerks aus und lösten das ein oder andere Rätsel. Anschließend ging es mit dem Bus weiter zum Parc Güell, von dem aus wir einen beeindruckenden Panoramablick über die Stadt bis zum Mittelmeer genießen konnten. Am Abend trafen wir uns zu einer letzten gemeinsamen Abschiedsfeier, erhielten unsere Teilnehmerurkunden und durften aktiv den Tió de Nadal schlagen. Ja, schlagen, denn der Tió de Nadal ist ein Holzblock mit Weihnachtsmütze, der, wenn man ihm nur genug Hiebe gibt, am Schluss auch kleine Geschenke ‘produziert’. Die Aufnahme in die Liste der kuriosesten Weihnachtsbräuche ist diesem definitiv sicher! 

Samstag, 06.12.2025: Abschied und Heimreise 

Am Samstag hieß es schließlich Abschied nehmen. Nach einer intensiven Woche voller neuer Erfahrungen, Freundschaften und kulturellem Austausch mussten wir uns von unseren Gastfamilien und Austauschpartnern verabschieden und traten die Heimreise an. Der Aufenthalt in El Masnou war für uns alle eine unvergessliche Erfahrung. Das Erasmus+-Projekt ermöglichte uns nicht nur, unser Wissen über Nachhaltigkeit, Wissenschaft und Kultur zu vertiefen, sondern auch die Bedeutung europäischer Zusammenarbeit und persönlichen Austauschs hautnah zu erleben.  

Kseniia Gerasimenko, B13WGh , Marie Stroßenreuther, F13Gh 

Ansprechpartnerin

Franziska Hofmann

hofmann.franziska@schule.fosbos-bayreuth.de

Erasmus+ Gruppenmobilität – Die Zweite Projektwoche in Bayreuth  

 Im Rahmen des ErasmusPlus-Projekts Towards a Sustainable World fand vom 24. bis 28. März 2025 der zweite Projektabschnitt an der FOSBOS Bayreuth statt. Ziel der Projektwoche war es, die Zusammenarbeit der teilnehmenden Länder in den Bereichen Nachhaltigkeit und interkultureller Austausch zu intensivieren sowie die erarbeiteten Themen und Ideen weiter zu vertiefen.  

Bereits am Sonntag, den 23. März 2025, reisten unsere Gäste aus Gondomar (Portugal) und El Masnou (Spanien) individuell als Gruppen an. Die Unterbringung der Austauschpartner erfolgte in den deutschen Gastfamilien unserer Schülerinnen und Schüler, was den ausländischen Gästen nicht nur einen authentischen Einblick in den deutschen Alltag ermöglichte, sondern auch einen wichtigen Beitrag zu interkulturellen Begegnungen und persönlichen Verbindungen leistete. 

Montag, 24.3.2025: Begrüßung und kultureller Einstieg 

Der erste offizielle Projekttag begann mit einem herzlichen Empfang an der FOSBOS Bayreuth und einem gut fränkisch-bayerischen Frühstücksbuffet. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und einer Präsentation der teilnehmenden Schulen und deren Heimatregionen, fand eine geführte Schulbesichtigung statt, die den Gästen einen umfassenden Überblick über die Lernumgebung und die Gegebenheiten unserer Schule gab. Im Anschluss erfolgten spielerische Kennenlernaktivitäten unter der Leitung von Herrn Julian Groulon, die den interkulturellen Austausch förderten und den Einstieg in die internationale Zusammenarbeit erleichterten. Am Nachmittag wurde die Gruppe von Frau Franziska Hofmann zu einer Stadttour durch Bayreuth geführt, die auch einen Besuch der historischen Katakomben unter der Bayreuther Brauerei Maisels umfasste. Dabei lernten die internationalen Gäste schnell: Bier ist nicht nur ein deutsches Klischee, sondern ein Kulturgut und Handwerk, das wichtige industrielle und wirtschaftliche Aspekte besetzt. 

Dienstag, 25.3.2025: Workshops zu Nachhaltigkeit und Kultur 

Der zweite Tag war den zentralen Themen des Projekts gewidmet. In zwei Workshops setzten sich die Teilnehmenden intensiv mit Aspekten der Nachhaltigkeit auseinander. In Workshops zum Thema Nachhaltigkeit in Gesundheit und Mode unter der Leitung von Frau Saskia Pabst, Frau Helene Fritscher und Frau Barbara Geißler wurde das Upcycling von T-Shirts als kreativer Beitrag zur Reduktion von Textilabfällen behandelt und auch das Thema Fast Fashion kritisch betrachtet. Aber auch ein nachhaltiger und bewusster Umgang mit Substanzen sollte gefördert werden: Wie konsumiere ich angemessen? Wie kann ich mein Verhalten im Alltag nachhaltiger gestalten? Nach der Mittagspause besuchten die Gruppen das UNESCO-Weltkulturerbe Markgräfliches Opernhaus, ein herausragendes Beispiel für Architektur und Operngeschichte. 

Mittwoch, 26.3.2025: Exkursion nach Bamberg 

Am Mittwoch stand ein ganztägiger Ausflug in die UNESCO-Welterbestadt Bamberg auf dem Programm. Die Gruppe erkundete die historische Altstadt und flanierte durch die Innenstadt, das Berggebiet und entlang der Regnitz. Natürlich durfte ein Besuch des Doms und ein Blick auf Klein Venedig nicht fehlen. Als Ziel vieler internationaler Touristen war es ein Leichtes, in der Stadt Bamberg über nachhaltigen Tourismus und Denkmalpflege zu reflektieren. Die Exkursion bot wertvolle Impulse für die weitere Auseinandersetzung mit kulturellen, ökologischen sowie auch gastronomischen Themen. 

Donnerstag, 27.3.2025: Universität Bayreuth und wissenschaftliche Praxis 

Der Besuch der Universität Bayreuth bildete den wissenschaftlichen Höhepunkt der Woche. In Zusammenarbeit mit dem Sustainability Lab und dem International Office nahmen die Teilnehmenden an zwei praxisorientierten Workshops teil. Dabei standen die Themen Mikroplastik in Alltagsprodukten sowie Methoden zur Detektion von Mikroplastik in Speisesalz im Mittelpunkt. Die Workshops wurden unter der Leitung von Dr. Andreas Dietl durchgeführt und boten den Teilnehmenden eine fundierte Einführung in die wissenschaftliche Untersuchung von Umweltverschmutzung. Beim Mittagessen in der Mensa konnten die Schülerinnen und Schüler in den Unialltag eintauchen und anschließend gut gestärkt die Flora und Fauna des Botanischen Gartens der Universität in einer geleiteten Führung kennenlernen. 

Freitag, 28.3.2025: Abschluss und Präsentationen 

Am letzten Projekttag stand zu Beginn ein Workshop von Frau Franziska Hofmann auf dem Programm, der sich mit der kritischen Reflexion von Vorurteilen und dem interkulturellen Lernen beschäftigte. Auch die Sprache sollte nicht zu kurz kommen: So sollte nun jeder Projektteilnehmer grundlegende Phrasen auf Portugiesisch, Deutsch, Spanisch und aber auch Catalán zumindest schon einmal gehört haben. Im Anschluss präsentierten die Projektgruppen ihre Arbeitsergebnisse der vergangenen Monate. Dazu gehörten unter anderem ein Modell zur nachhaltigen Wassernutzung, das von unseren deutschen Teilnehmern während der Mobilität nach Porto entworfen und am Tag der Offenen Tür der Schule in Bayreuth gebaut bzw. umgesetzt wurde. Weiterhin wurden Vorschläge für ein Projektlogo vorgestellt. Die Woche endete mit der feierlichen Übergabe der Teilnahmezertifikate und einem geselligen Grillfest, das den gelungenen Abschluss der Mobilität feierte. 

Samstag, 29.3.2025: Abschied und Rückreise 

Am Samstag traten die Gäste aus Spanien und Portugal die Heimreise an. Der Abschied fiel vielen schwer, da während der kurzen, aber intensiven Zeit enge persönliche Verbindungen und ein starkes Gefühl der Zusammenarbeit entstanden waren. Umso mehr freuen wir uns jetzt schon auf den Gegenbesuch in Spanien im nächsten Jahr! 

Fazit 

Die Erasmus+ Projektwoche in Bayreuth war ein großer Erfolg – sowohl inhaltlich als auch zwischenmenschlich. Die FOSBOS Bayreuth konnte als Gastgeberin nicht nur durch ein abwechslungsreiches und professionell organisiertes Programm überzeugen, sondern leistete auch einen wertvollen Beitrag zur Förderung nachhaltiger Bildung und interkultureller Zusammenarbeit. Diese Woche zeigte eindrucksvoll, wie internationale Mobilitätsprojekte das Verständnis für globale Herausforderungen vertiefen und junge Menschen dazu anregen können, über kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg gemeinsam an einer nachhaltigen Zukunft zu arbeiten.  

OStRin Geißler & StRin Hofmann 

Ansprechpartnerin

Franziska Hofmann

hofmann.franziska@schule.fosbos-bayreuth.de

Erasmus+ Gruppenmobilität in Porto/Gondomar  –  Unser portugiesisches Erasmus+ Erlebnis

Im Rahmen unseres ErasmusPlus-Projekts Towards a Sustainable World hatten wir – das sind sechs Schülerinnen und Schüler der F13TGh, Frau Geißler und Frau Hofmann – die Gelegenheit, vom 19. – 26. Januar 2025 in Gondomar bei Porto an einem internationalen Projekttreffen teilzunehmen. Gemeinsam mit spanischen Schülern aus El Masnou konnten wir einen Einblick sowohl in das schulische als auch das private Leben der Austauschschüler unserer Partnerschule AEG 1 in Gondomar gewinnen. 

Sonntag, 19.1.2025: Anreise mit Hindernissen 

Unsere Reise begann am Sonntagmorgen am Hauptbahnhof Bayreuth, von wo aus wir uns auf eine siebenstündige Bahnfahrt nach Memmingen begaben. Gestärkt nach einem EU-subventionierten Döner harrten wir am Flughafen aus und verfolgten gespannt die immer weiter nach hinten rückende Abflugzeit unseres Fluges, während aufgrund von Nebel andere Verbindungen parallel ganz abgesagt wurden. Wir hielten uns selbst mit Spielen und Musik aber bei guter Laune und konnten schließlich unser Flugzeug doch noch boarden. Spät in der Nacht bereiteten uns unsere Gastfamilien und die organisierenden Lehrkräfte einen herzlichen Empfang am Zielflughafen und für viele endete der erste ereignisreiche Tag mit einer leichten Mitternachtstorte oder anderen portugiesischen Leckereien. 

Montag, 20.1.2025: Empfang in Gondomar und wissenschaftliches Experimentieren 

Am Montag startete das offizielle schulische Programm mit einer Begrüßung durch die Schulleitung und den Erasmuskoordinator Carlos Piedade in der Partnerschule, dem Agrupamento de Escolas nº1 de Gondomar. Nach einer Führung durch das Schulgebäude nahmen wir an einem Warm-up-Workshop teil, der von António Portela geleitet wurde. Nach dem Mittagessen in der Schulkantine besuchten wir das Wissenschaftslabor Lab19 und bekamen spannende Einblicke in nachhaltige Forschung und Experimente zum Thema Wasserqualität. 

Dienstag, 21.1.2025: Matosinhos und Kunsthandwerk 

Am Dienstag fuhren wir gemeinsam mit dem Bus nach Matosinhos, wo wir den Hafen Porto de Leixões besichtigten und mehr über Produktionsketten und den lokalen Vertrieb von Fisch, besonders Sardinen, lernten. Im Anschluss bekamen wir eine Führung durch das Kreuzfahrtterminal, das von großer Bedeutung für den Tourismus in Porto, aber auch für die Beschäftigungssituation der Menschen in diesem Vorort Portos ist. Natürlich durfte ein Spaziergang an der Strandpromenade des Atlantiks nicht fehlen und bei einem Picknick am Meer konnten wir uns weiter austauschen. Am Nachmittag besuchten wir das Filigran Museum in Gondomar, wo wir mehr über dieses traditionelle portugiesische Kunsthandwerk erfuhren, das für uns so gänzlich unbekannt war. 

Mittwoch, 22.1.2025: Workshops und Freizeit  

Der Mittwoch begann mit besonderen Unterrichtsstunden zu den Themen Wasserverschmutzung und Geologie mit Professor Nuno Correia. Auch wir durften selbst aktiv werden und in einem Workshop Konzepte zur nachhaltigen Nutzung von Wasser entwickeln und diese im Anschluss präsentieren. Nach dem gemeinsamen Mittagessen stand der Nachmittag zur freien Verfügung und wir nutzten die Gelegenheit das Museum des FC Portos zu besichtigen. 

Donnerstag, 23.1.2025: Biologie, Hollywoodmomente und das Stadtzentrum Portos 

Am Vormittag nahmen wir an einem spannenden Biologie Workshop im Lab19 der Schule sowie an einem Kino-Workshop mit Pedro Farate teil. Das Drehbuch (How to live more sustainably?) mussten wir selbst schreiben, doch Pedro unterstütze uns als ausgebildeter Filmtechniker in der professionellen technischen Umsetzung und weihte uns auch in diesen spannenden Berufszweig ein. Am Nachmittag stand ein Ausflug ins Stadtzentrum von Porto auf dem Programm, wo wir die Schönheit der Altstadt und die berühmte Brücke „Dom Luís I“ bestaunen konnten. Der Tag endete mit einem festlichen Abendessen in Gondomar – ein schöner Moment, um zahlreiche Eindrücke mit der Gruppe zu teilen, und um festzustellen, dass absolut keine Zeit für Langeweile bleibt. 

Freitag, 24.1.2025: Sport, Sprache und Schmuck 

Am Freitagvormittag konnten die spanischen und deutschen Schüler in Deutsch- bzw. Spanischstunden hospitieren, während die Lehrkräfte die strategische weitere Planung des Projekts und der Mobilitäten des nächsten Schuljahres in Angriff nahmen. Danach folgten sportliche Aktivitäten, bei denen noch einmal der Teamgeist gestärkt wurde. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Schulkantine wurden die Teilnahmezertifikate überreicht. Den Abschluss bildete ein kreativer Filigran-Workshop in CINDOR, dem Ausbildungszentrum für traditionelle Schmuckherstellung in Gondomar, wo wir dann auch selbst zu kleinen Goldschmieden wurden. 

Samstag & Sonntag, 24./25.1.2025: Abschied und Abreise 

Am Samstag hieß es schließlich Abschied nehmen. Nach einer intensiven Woche voller neuer Erfahrungen, Freundschaften und kulturellem Austausch mussten wir uns von unseren Gastfamilien und Austauschpartnern verabschieden und zogen dann noch einmal gemeinsam als Team Deutschland los, um noch die letzten Pasteis de Nata zu verzehren und den letzten Portweini als Souvenir zu erwerben. Sonntagmorgen traten wir die Heimreise an – mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck. 

Fazit 

Der Aufenthalt in Gondomar war für uns alle eine ganz besondere und prägende Erfahrung. Durch das Erasmus+ Projekt konnten wir nicht nur viel über Nachhaltigkeit, Wissenschaft und Kultur lernen, sondern auch über uns selbst und die Bedeutung europäischer Zusammenarbeit. Wir sind sehr dankbar für diese Chance und freuen uns, dass nächstes Schuljahr das Projekt weitergeführt wird und noch mehr Schülerinnen und Schüler der FOSBOS Bayreuth auf solche Entdeckungsreisen gehen dürfen. 

OStRin Geißler, StRin Hofmann 

Ansprechpartnerin

Franziska Hofmann

hofmann.franziska@schule.fosbos-bayreuth.de

Du wolltest schon immer Europa besser kennenlernen und ein Urlaub auf „Malle“ ist dir nicht genug? 

Das von der Europäischen Kommission finanziell geförderte Programm Erasmus+ bietet diverse Möglichkeiten, das europäische Ausland zu besuchen und vor Ort Land, Leute und unsere Partnerschulen in einem einwöchigen Aufenthalt kennenzulernen.  

Im Schuljahr 2021/22 arbeitet die FOSBOS gemeinsam mit Schulen aus Figueras, Bilbao (beide Spanien) und Lipari (Italien) an dem Projektmotto Food – Connecting people. Kleingruppen von je 6 Schüler/-innen pro Ziel setzen sich theoretisch – aber auch ganz praktisch in Workshops und Besichtigungen – vor Ort mit diesem Thema auseinander und kommen so in Kontakt mit ausländischen Schüler/-innen, was nicht nur Vorteile für die Kommunikation in der Fremdsprache bringt, sondern auch den eigenen Horizont erweitert.   

Die Teilnahme am Programm steht interessierten Schüler aller Jahrgangsstufen offen. Da die Projektsprache Englisch ist, sind Vorkenntnisse in einer 2. Fremdsprache nicht erforderlich. 

 

Impressionen unserer Reise nach Lipari im September 2021:

Ansprechpartnerin

Franziska Hofmann

hofmann.franziska@schule.fosbos-bayreuth.de

Die Projektdokumentation „Relish without regrets“ des abgeschlossenen Projekts „Food – Connecting people“ mit Reisen nach Lipari, Figueras und Bilbao finden Sie hier:

Relish without regrets

Ansprechpartnerin

Franziska Hofmann

hofmann.franziska@schule.fosbos-bayreuth.de